ich über mich
aus dem Interview für PsyOnline.at

Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Menschen mit Borderline-Erkrankungen oder Psychosen. Menschen mit Missbrauchserfahrungen. Menschen, die viel über 'Gott und die Welt' nachdenken, unter depressiven Zuständen leiden. Menschen, die nach dem Sinn fragen. Männer, die Probleme mit ihrer sexuellen Orientierung haben.


Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Ich wollte schon vor zwanzig Jahren Psychotherapieausbildung machen, damals hatte ich nicht die finanziellen Mittel dafür. Vor acht Jahren hatte ich eine Lebenskrise, die mehr als ein Jahr andauerte. Heute bin ich mit meinem Leben sehr zufrieden und hole nach, was ich vor vielen Jahren in die Tat umsetzen wollte.


Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ja, mit SozialarbeiterInnen und ÄrztInnen.


Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ich biete Seminare und Workshops im sexualpädagogischen, entwicklungspsychologischen Bereich, sowie zum Thema Anthropologie und Menschenbild(er) an (siehe Termine).


Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?


Philosophie und Psychotherapie verknüpfen, und auch in der Alltagspraxis umsetzen. Möglicherweise im sexualpädagogischen Beratungsfeld verstärkt tätig sein.


Was bedeutet für Sie Glück?


Im schönen Augenblick verweilen, immer wieder mal ein Lied vor mich hinträllern, und mit dem Dasein als Ganzes gut zurechtkommen. Und - kleine Schritte für eine bessere Welt setzen können.


Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach 3 Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Ich möchte gesund bleiben und alt werden, viel reisen können und viele liebe Menschen um mich haben.


Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?


Bücher, Bücher und Bücher.


Was ist Ihr Lebensmotto?

"Eine andere Welt ist möglich."